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| Sehr geehrte Damen und Herren, |
| Namens des Verwaltungsrates und der Direktion wenden wir uns heute an Sie, weil wir in nächster Zeit Ihre Unterstützung brauchen werden. Wie Sie sicherlich wissen, haben die beiden Kantonsregierungen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft in partnerschaftlicher Absicht beschlossen, die Kontinuität des künstlerischen Betriebs des Theaters Basel sowie die Erhöhung der Subventionen für die nächsten vier Jahre, gültig ab Spielzeit 2011/12 sicherzustellen. Insbesondere der Kanton Basel-Landschaft soll eine deutlich erhöhte Subvention von insgesamt CHF 17 Mio. über die gesamte 4 Jahresperiode beisteuern. Dieser Beitrag dient hauptsächlich der künstlerischen Qualitätssicherung und -entwicklung in allen Sparten sowie der Bespielung des Römischen Theaters in Augusta Raurica. Diese Absicht sowie das gemeinsame Bekenntnis der beiden Kantone zugunsten des Theaters Basel betrachten wir als sehr ermutigend, zumal auch der Kanton Basel-Stadt sich bereit erklärt hat, sein bisher mehr als nur starkes Engagement fortzuschreiben und unsere Altersvorsorgeeinrichtungen zu sanieren. |
| Wir brauchen diese zusätzlichen Mittel dringend nur schon um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten, zum Bespielen von Augusta Raurica, zum Ausbau der Theaterpädagogik der Jugendbildung und -Förderung. Wir wollen noch mehr Menschen ins Theater bringen und das Theater als Ort der Begegnung in der Region festigen. Auch haben wir uns die vertiefte Zusammenarbeit mit den anderen Kulturinstitutionen vorgenommen. |
| Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Landrat in Liestal am 22. September der Subventionserhöhung zugestimmt hat. Allerdings ist zu befürchten, dass seitens einer politischen Partei ein Referendum eingereicht wird und es zu einer Volksabstimmung kommt. In diesem Fall sind wir auf jede Unterstützung und Stimme angewiesen. |
| Wir sind Ihnen herzlich verbunden, wenn Sie in nächster Zeit in Ihrem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld aktiv darauf hinwirken, dass die Bereitschaft für die positive Aufnahme dieses wichtigen partnerschaftlichen Geschäftes ständig wächst und zu einem überzeugenden JA für das Theater Basel wird. Es wird viele gute Argumente, etliches Herzblut aber auch Standvermögen brauchen, bis wir vom Theater Basel und Sie als engagierte Kulturbürger und -bürgerinnen am Ziel sind. Der Aufwand lohnt sich, weil unsere starke Kultur-Region ein attraktives, lebendiges Theater ebenso nötig hat wie gute Bildungsinstitutionen, ein effizientes Gesundheitswesen und intakte Verkehrsverbindungen. |
| Wann immer Sie Fragen haben oder ein Argumentarium wünschen, sind wir für Sie da. Genieren Sie sich nicht, uns zu kontaktieren. Wir tun es auch nicht, wie Sie diesem Brief entnehmen können. Und wenn Sie bereit dazu sind, können Sie selbstverständlich jederzeit bei den vielfältigen Aktivitäten der Initiative UNSER THEATER mitwirken. Wir vom Theater freuen uns auf Ihre Solidarität und Ihr Engagement. |
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Freundliche Grüsse
Georges Delnon
Dr. Martin BatzerDirektor Präsident des Verwaltungsrats |
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